Blog - Neues und Interessantes aus unserem Unternehmen und Berlin



DIE BUNDESBANK BESTÄTIGT STEIGENDE IMMOBILIENPREISENTWICKLUNG

22.02.2012

In ihrem aktuellen Monatsbericht berichtet die Deutsche Bundesbank, basierend auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens BulwienGesa AG, von weiter steigenden Preisen für deutsche Wohnimmobilien. Demnach haben sich die Preise im vergangenen Jahr um 5,5% verteuert, nachdem bereits im Vorjahr eine Steigerung um 2,5% eingetreten sei*.

Begünstigt werde diese Entwicklung zum einen durch die nach wie vor ausgesprochen attraktiven, weil im historischen Vergleich sehr günstigen Finanzierungskonditionen von unter 4% p.a. für einen zehnjährigen Zinsbindungszeitraum. Und zum anderen durch die insgesamt positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft und dem damit gestiegenen Verbrauchervertrauen.

Insbesondere in größeren Städten (ab 500.000 Einwohner) sei ein starker Preisanstieg zu verzeichnen, der z. B. bei Eigentumswohnungen im Geschosswohnungsbau zwischen 6% und 7% gelegen habe.

Zum Vergleich: bei den von uns im vergangenen Jahr betreuten Wohnungsverkäufen betrug die Preissteigerung gegenüber 2010 sogar 9%!

*Die Studie basiert auf der Untersuchung der Preisentwicklung in 125 deutschen Städten.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Februar 2012, Seite 54 - 56



EIN VORAUSSCHAUENDER JAHRESRÜCKBLICK

23.01.2012

Das turbulente Jahr 2011 ist bereits Geschichte und alle Augen richten sich auf das laufende Jahr verbunden mit der (teils bangen) Frage, wohin die Reise wohl gehen möge.

Doch zumindest für den Berliner Immobilienmarkt und seine Investoren war 2011 ein durchaus gutes Jahr und es gibt derzeit wenig Gründe, die darauf deuten, dass sich die positive Entwicklung nicht auch in 2012 fortsetzen wird.

Getreu dem Motto von Karl Scheffler, wonach Berlin dazu verdammt sei, immerfort zu werden und niemals zu sein (Berlin - ein Stadtschicksal, 1910), sind für 2012 eine Vielzahl von großen und kleinen Bauvorhaben geplant bzw. stehen kurz vor ihrer Fertigstellung, durch die sich das Bild der Stadt einmal mehr nachhaltig verändern wird. Diese Projekte sind damit Ausdruck einer gestiegenen Attraktivität der Deutschen Hauptstadt und zeugen von einer zunehmenden Dynamik des Berliner Immobilienmarktes.

Prominentestes Beispiel ist sicherlich der im Juni eröffnende neue Großflughafen, durch den Berlin mehr als zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung die Möglichkeit erhalten soll, zu dem so oft beschworenen Drehkreuz gen Osten zu werden. Weitere Projekte sind u. a. die Umwandlung der asphaltierten Fläche südlich des Hauptbahnhofes (Washingtonplatz) zu einem Platz mit Aufenthaltscharakter, die Fertigstellung des Hauses Cumberland am Kurfürstendamm sowie die Eröffnung des Hotels Waldorf Astoria im neu errichteten Zoofenster, um nur einige zu nennen.

Insbesondere der Wohnungsbau erwacht allmählich aus seinem mehr als zehn Jahre dauernden Dornröschenschlaf, was nicht zuletzt auch an dem wiedererweckten Interesse der Investoren an dieser Anlageform liegen mag.

So konnte auch unser Unternehmen trotz eines Rückganges der Anzahl verkaufter Wohnungen von 125 Einheiten in 2010 auf 116 im abgelaufenen Jahr den Umsatz um 2% erhöhen, während der Preis pro Quadratmeter verkaufter Wohnfläche sogar um nahezu 9% anstieg.

Die weiter anhaltende Unsicherheit auf den Finanzmärkten bzw. innerhalb der Eurozone sowie das nachwievor günstige Finanzierungsniveau dürfte deshalb auch im laufenden Jahr ein positives Umfeld für Immobilieninvestitionen bieten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und stehen natürlich gerne als Dienstleister rund um die Berliner Wohnimmobilie zur Verfügung!



NEUES VON DER LEGIONELLENBEKÄMPFUNGSFRONT

19.12.2011

Nachdem zum 1.11. zwar die novellierte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten ist, das zur "Anzeige einer Großanlage zur Trinkwassererwärmung nach § 13, Abs. 5 Trinkwasserverordnung" notwendige Formular von den zuständigen Ämtern jedoch noch nicht zur Verfügung gestellt werden konnte, haben diese jetzt nachgezogen und ein solches erarbeitet (damit können jetzt auch endlich die Legionellen amtlich erfasst werden!).

Denn mit diesem Formular müssen nun alle Betroffenen (siehe unseren letzten Blogeintrag) das zuständige Gesundheitsamt über ihre Großanlagen i. S. des Gesetzes informieren, da es in ihnen bevorzugt zu Legionellenbildung kommen soll.

Innerhalb eines Jahres (beginnend ab dem 1.11) muss die Legionellenuntersuchung vorgenommen werden, wobei der Betreiber drei geeignete, desinfizierbare Probeentnahmestellen einrichten muss.

Wir haben bereits gehandelt und unseren Objektbestand auf die vorgenannten Kriterien hin überprüft. Danach sind insgesamt 39 von uns betreute Liegenschaften von den neuen Prüfungspflichten berührt. Mit Fachfirmen wurden bereits erste Gespräche geführt, so dass eine kurzfristige Beauftragung zur Überprüfung der betroffenen Anlagen erfolgen wird.

Der Kampf gegen die Legionellen tritt damit in seine entscheidende Phase!



NOVELLIERTE TRINKWASSERVERORDNUNG IN KRAFT GETRETEN

28.11.2011

Wie bereits am 06.07. an dieser Stelle berichtet, ist zum 01.11. die Trinkwasserverordnung in seiner novellierten Fassung in Kraft getreten. Mit ihr soll den Legionellen der Kampf angesagt werden, welche in erwärmten Wasser vorkommen und beim Einatmen (z. B. beim Duschen durch Vernebelung) für Todesfälle oder Fieberattacken verantwortlich sein können.

Die novellierte Trinkwasserverordnung normiert eine Anzeigepflicht der Eigentümer für zentrale Warmwasseranlagen, die mehr als 400 Liter Speichervolumen umfassen oder bei denen zwischen der Trinkwasserentnahmestelle und -erwärmungsstelle mehr als drei Liter in jeder Rohrleitung liegen. Insofern können auch solche Mehr- oder Einfamilienhäuser von der Regelung betroffen sein, deren Warmwasserbereitung dezentral erfolgt. Für die zentralen Aufbereitungsanlagen, deren Fassungsvolumen die vorgenannte Größe übersteigt, ist des Weiteren eine jährliche Überprüfung der Anlage festgelegt.

Wer als Besitzer/Betreiber der vorgenannten Aufbereitungsanlagen in Frage kommt, der hat das örtlich zuständige Gesundheitsamt unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Allerdings ist noch nicht geregelt, wie dieses erfolgen soll. Die hierfür vorgesehenen und von der Gesundheitsbehörde zur Verfügung zu stellende Meldeformulare existieren jedenfalls noch nicht (das Gesetz kommt für das Land Berlin offensichtlich etwas unerwartet - da hätte es mal aufmerksam unseren Blog lesen sollen).

Die Fachverbände rechnen mit ca. 200.000 anzeigepflichtigen Anlagen. Die Überprüfung hingegen darf lediglich durch zertifizierte Labore durchgeführt werden, und von diesen gibt es in Berlin aktuell ca. 20! Da an mindestens drei Stellen im zu untersuchenden Gebäude Proben entnommen werden müssen, entfallen nach aktuellem Stand auf jedes Labor im Durchschnitt 30.000 Untersuchungen pro Jahr oder 82 pro Tag (wenn sich die Labore keine Wochenenden gönnen!)

Beruhigen mag da aus Vermieter- und damit Betreibersicht allenfalls, dass diese Kosten auf die Miete im Rahmen der Nebenkosten umlegbar sind. Allerdings ist auch bekannt, dass hohe Nebenkosten zu einem geringeren Spielraum im Rahmen der für den Vermieter aus Renditeaspekten relevanten Nettomiete führen.

Quelle: Das Grundeigentum, Nr. 21/2011



ERHÖHUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AUF 5,00 % BESCHLOSSEN

17.11.2011

Wie nicht anders zu erwarten, wird sich der zukünftige Berliner Senat den bereits in zahlreichen anderen Bundesländern zu beobachtenden Trend, wonach die Grunderwerbsteuer durch ihre Erhöhung als zusätzliche Einnahmequelle entdeckt worden ist, wohl nicht entziehen (wollen). Der um 0,50% angehobene Grunderwerbsteuersatz soll zum 01.04.2012 in Kraft treten.

Während die Grunderwerbsteuer noch bis 1997 bei 2,00% lag, folgte seitdem eine stetige Erhöhung; zunächst auf 3,50% und ab 01.01.2007 in Berlin auf zunächst 4,50%, um jetzt noch einmal um 0,50% angehoben zu werden.

Insbesondere seit der Grunderwerbsteuersatz in das Belieben der Bundesländer gestellt worden ist (seit dem 01.09.2006), lässt sich eine Dynamik hin zu höheren Steuersätzen beobachten.

Insofern ist auch zweifelhaft, ob das Ende dieser Entwicklung mit den jetzt in vielen Bundesländern geltenden 5,00% erreicht ist.

So hat der SPD-Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg einen Antrag auf Anhebung auf insgesamt 7,00% für den anstehenden Landesparteitag am 21.11. eingereicht. Damit hätte man ein Niveau wieder erlangt, das es im Übrigen bis zum 01.01.1983 bereits einmal gegeben hatte!

Dass dieser Antrag in der zukünftigen Koaltition wohl nicht mehrheitsfähig sein dürfte, kann nur bedingt beruhigen, da er dessen ungeachtet die weitere Tendenz aufzeigen dürfte.


Quelle: Immobilienzeitung; eigene Recherche



ATLAS KOMMT!

01.10.2011

Wie in zahlreichen Berliner Zeitungen zu lesen, bekommt das Zoofenster, in dem gerade der Innenausbau ausgeführt wird, mit dem "Atlas-Tower" einen Nachbarn, der es an Höhe mit ihm aufnehmen kann.

Wie bereits in unserem Blog berichtet ("Der Umbau der Ctiy-West geht weiter"), erfolgt mit dem Bau des Zoofensters, direkt gegenüber der Gedächtniskirche, der Bau eines neuen Hochhauses, das das Erscheinungsbild der sich seit dem Fall der Mauer im Dornröschenschlaf befindlichen Gegend rund um den Breitscheidplatz verändert und neue Akzente setzt.

Nun soll lt. einschlägigen Medienberichten auch die gegenüberliegende Seite am Beginn der Kantstraße ein Hochhaus erhalten, das mit 119 m sogar einen Meter höher sein wird als das Zoofenster.

Damit bekommt die westliche Seite des Breitscheidplatzes ein komplett neues - und nach unserer Auffassung weitaus mondäneres - Gesicht als es durch das bereits in großen Teilen abgerissene Schimmelpfeng-Haus in den vergangenen vierzig Jahren der Fall gewesen ist.

Insbesondere die Eröffnung des Waldorf-Astoria Hotels, die frühestens am Ende des I. Quartal 2012 (und nicht, wie im Tagesspiegel berichtet, bereits im Januar 2012) erfolgen wird, dürfte einen deutlichen Qualitätsschub für diese "Schmuddelecke" rund um den Bahnhof Zoo bedeuten.

Aber Berlin bleibt eben doch Berlin: wie sich der Verfasser dieser Zeilen bei einer Führung durch den Rohbau des zukünftigen Hotels überzeugen konnte, werden einige der betuchten Gäste dieses 5-Sterne Luxushotels dann aus ihren Zimmern direkten Blick auf den Beate Uhse Erotikshop nebst Museum haben. Ob das inspirierend oder eher abstoßend wirken wird, das bleibt abzuwarten.

Übrigens: Wer gehofft hatte, das im obersten Geschoss des neuen Hotels eine Bar eröffnen würde, die einen sicherlich grandiosen Blick über die Stadt Richtung Gendarmenmarkt und Alexanderplatz böte, der wird leider enttäuscht. Die obersten Etagen des Hotels bleiben sämtlichst den Suiten vorbehalten, so dass ein Blick von dort oben mit deutlich mehr Geld erkauft werden muss, als es der Genuss eines Cocktails an der Bar kosten würde.



EIGENTÜMER UND VERWALTER SOLLEN GEZ-GEHILFEN WERDEN

16.08.2011

Der geplante 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der die üppigen Pfründe des teuersten öffentlich-rechtlichen Fernsehens der Welt, nämlich des deutschen, weiterhin sichern und ausbauen soll, sieht in seinem § 9 vor, dass nunmehr Eigentümer oder - bei Wohnungseigentümergemeinschaften - ihre Verwalter verpflichtet werden, der jeweils zuständigen Landesrundfunkanstalt Auskünfte über Mieter zu erteilen: "Kann die zuständige Landesrundfunkanstalt den Inhaber einer Wohnung...nicht feststellen, ist der Eigentümer...verpflichtet, der Landesrundfunkanstalt Auskunft über den tatsächlichen Inhaber der Wohnung...zu erteilen. Bei Wohnungseigentümergemeinschaften kann die Auskunft auch vom Verwalter verlangt werden."

Die Gesetzesänderung soll zum 1. Januar 2013 in Kraft treten, sofern die Landesparlamente ihre Zustimmung erteilen.



ZUNÄCHST KEINE STEUERLICHE FÖRDERUNG DER ENERGETISCHEN GEBÄUDESANIERUNG

09.07.2011

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am gestrigen Freitag die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur steuerlichen Förderung von energetischen Gebäudesanierungsmaßnahmen durch die Einführung eines neuen Paragrafen 7 e) zum Einkommensteuergesetz (siehe unser Beitrag vom 14.06.2011) abgelehnt.

Begründet wird die Ablehnung vor allem mit den zu erwartenden Steuerausfällen für die Bundesländer, die sich jährlich auf bis zu 1,5 Mrd. EURO belaufen würden.

Unsere Hoffnung: Vielleicht nutzt die Bundesregierung diesen Aufschub, um die geplante Gesetzesänderung dahingehend zu erweitern, dass auch Erwerber von den steuerlichen Vorteilen des geplanten § 7 e) EStG profitieren können. Der aktuelle Entwurf sieht nämlich vor, dass nur derjenige begünstigt sein wird, der bereits Eigentümer des energetisch zu sanierenden Gebäudes ist. Auf diese Art und Weise wird der Kreis potentieller "energetischer Sanierer" aus unserer Sicht unnötig eingeschränkt. Denn entgegen den Regelungen der §§ 7 h) und 7 i) EStG können Bauträger keine energetischen Sanierungsmaßnahmen an spätere Erwerber weiterreichen.

Zwar bildet diese Gesetzesinitiative nur einen Baustein auf dem propagierten Weg des energetischen Umbaus. Aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Und so stellt sich die Frage, ob mit dieser Einschränkung des Begünstigtenkreises das vorgenannte Ziel erreicht werden kann.

Dass der Energieumbau Geld kosten wird, dürfte an sich ja keine neue Erkenntnis sein (oder vielleicht doch?). Es wird also spannend sein zu beobachten, wer am Ende die Rechnung begleichen darf. Berlins Regierender hat bereits darauf hingewiesen, dass es nicht die sozial Schwachen sein dürfen. Und die Bundesländer wollen es auch nicht sein - mal sehen, wer übrig bleibt!

Übrigens: Manchmal sind sich Bundesrat und Bundesregierung auch einig. So hat die Länderkammer u. a. nicht nur der "Zweiten Verordnung zur Änderung der Bruteier-Kennzeichnungsverordnung" zugestimmt, sondern auch einer Erhöhung der "Abgeordnetenentschädigung" (für was muss denn der Abgeordnete entschädigt werden?) für die kommenden beiden Jahre um jeweils knapp 4 % von derzeit 7.668 EURO auf 7.960 EURO 2012 und schließlich 8.252 EURO ab dem 01. Januar 2013.

Quelle: Bundesrat; u. a. Drucksache 390/1/11



DER GANZ NORMALE WAHNSINN...

06.07.2011

...geht weiter: So hat der ehemalige Bundesgesundheitsminister und jetzige Wirtschaftsminister und Parteivorsitzende der FDP in Personalunion, Philipp Rösler, vor seinem Wechsel von dem einen in das andere Ministerium noch schnell ein Gesetz unterschrieben, das u. a. den Eigentümern von Mehrfamilienhäusern neue Pflichten auferlegt.

Gem. der "Ersten Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung" vom 03. Mai 2011, unterschrieben am 11. Mai und vor Kurzem im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und zum 01. November in Kraft tretend, sind u.a. Warmwasserinstallationen mit einem Speichervolumen von mehr als 400 Liter einmal im Jahr auf Legionellen zu überprüfen. Ein solches Speichervolumen dürfte sich in nahezu jedem Mehrfamilienhaus befinden,das über eine zentrale Warmwasseraufbereitung verfügt.

Man mag die Sinnhaftigkeit dieser Regelung zwar bezweifeln (oder auch befürworten); klar dürfte indes sein, dass sie zu weiterem bürokratischen Aufwand für die Eigentümer und erhöhten Betriebskosten für die Mieter führen wird.

Die entsprechende Überarbeitung der in unserem Hause verwendeten Mietverträge haben wir bereits in Auftrag gegeben.

Übrigens: Der Gesetzestext selber umfasst 27 Seiten inkl. diverser Anhänge und beginnt mit den Worten: "Auf Grund des § 37 Absatz 3 und des § 38 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes, von denen § 38 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 13 Nummer 1 des Gesetzes vom 17. Juli 2009 (BGBl. I S. 1990) geändert worden ist....."

Noch Fragen?

Wer dennoch tiefer einsteigen möchte, der kann sich den Wortlaut der Verordnung unter folgendem Link zu Gemüte führen: http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html

Viel Vergnügen!



VERLÄNGERTE EIGENBEDARFSKÜNDIGUNGSFRISTEN SOLLEN BESTEHEN BLEIBEN

30.06.2011

Der Käufer einer vermieteten Wohnung hat grundsätzlich die Möglichkeit, dem Mieter u. a. wegen Eigenbedarf zu kündigen.

Wie der Tagesspiegel nunmehr in seiner heutigen Ausgabe berichtet, erwägt der Berliner Senat die in bestimmten Bezirken Berlins geltende Ausnahmeregelung für die Eigenbedarfskündigung zu verlängern und auf zwei weitere Bezirke auszuweiten.

Grundsätzlich genießt der Mieter einer Wohnung, die erstmalig veräußert wird (nach Umwandlung in Wohnungseigentum) gem. § 577a BGB einen zusätzlichen Kündigungsschutz von drei Jahren.

In Berlin wurde diese Frist für Wohnungen in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg sowie Pankow auf sieben Jahre verlängert. Diese Regelung läuft jedoch zum 31.08. aus.

Insofern scheint der Senat nun entschlossen, diese erweiterte Kündigungssperrfrist zu erneuern, wobei sie neben den genannten Bezirken auch auf die Bezirke Mitte und Steglitz-Zehlendorf erweitert werden soll.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie übrigens in unserem Fragen-und-Antworten-Katalog im Bereich Kaufangebote.

Quelle: Tagesspiegel, 30.06.2011



STEUERLICHE ANREIZE FÜR ENERGETISCHE GEBÄUDESANIERUNG GEPLANT

14.06.2011

Wie in Teilen der Presse in der vergangenen Woche berichtet und auf der Homepage der Bundesregierung nachzulesen, hat letztere einen Gesetzentwurf verabschiedet, wonach die energetische Gebäudesanierung steuerlich gefördert werden soll, um die geplante Reduzierung der Treibhausgasemmissionen zu fördern und zu beschleunigen.

Demnach ist vorgesehen, dass Vermieter von Wohnimmobilien die energetischen Sanierungsmaßnahmen mit jährlich jeweils 10 % steuermindernd in Ansatz bringen können.

Voraussetzung ist jedoch, dass das zu sanierende Gebäude vor 1995 errichtet wurde und der Primärenergiebedarf nach Abschluß der Maßnahme erheblich verringert wird. Die Energieeinsparung soll durch einen Sachverständigen zu bescheinigen sein.

Sofern das Gebäude vom Eigentümer selber genutzt wird, soll er die Kosten - analog der obigen Regelung - als Sonderausgaben abziehen können.

Das Gesetz soll zum 01.01.2012 in Kraft treten, bedarf jedoch zusätzlich der Zustimmung des Bundesrates.

Wer sich im deutschen Steuerdschungel ein wenig auskennt, dem dürften die Regelungen nicht unbekannt vorkommen (Stichwort 10 x 10 AfA). Für Gebäude in Sanierungsgebieten oder Häuser, die unter Denkmalschutz stehen, galten bis vor einigen Jahren die gleichen Abschreibungssätze wie die Bundesregierung sie jetzt für die energetische Sanierung vorsieht (siehe hierzu unseren Beitrag vom 17.03.2011: "Senat beschließt neue Sanierungsgebiete"). Inzwischen ist der Abschreibungszeitraum für diese Maßnahmen allerdings auf zwölf Jahre gestreckt worden.



MIETSPIEGEL 2011

07.06.2011

Letzte Woche wurde vom Senat der neue Mietspiegel vorgestellt, der für die kommenden zwei Jahre gelten wird.

Die darin angegebenen Mieten - gestaffelt nach Wohnungsgrößen und Gebäudealtersklassen - bilden die Referenzwerte, wenn es um die Möglichkeit geht, Mieterhöhungen durchzuführen.

Die Erfahrungen, die unser Unternehmen im Bereich der Neuvermietungen in den vergangenen Jahren gemacht hat - nämlich steigende Mieten im Bereich der Neuvermietungen - werden damit durch den neuen Mietspiegel bestätigt.

Demnach sind die Mieten in den vergangenen zwei Jahren um jeweils vier Prozent gestiegen, so dass sich eine durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter und Monat von EURO 5,21 errechnet.



ERSTE DETAILS ZUR GEPLANTEN MIETRECHTSREFORM BEKANNT

17.05.2011

Wie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am vergangenen Freitag berichtet und auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums nachzulesen, konkretisieren sich die Pläne der Bundesregierung, das Mietrecht in Bezug auf die Durchführung energetischer Gebäudesanierung sowie der Räumung einer Wohnung von sog. "Mietnomaden" zu modifizieren.

Der Gesetzentwurf sieht u. a. vor, dass die Beeinträchtigung des Mietgebrauchs aufgrund einer energetischen Modernisierung für eine Dauer von drei Monaten nicht zu einer Mietminderung berechtigt.

Ferner sollen die Duldungspflichten der Mieter im Falle einer energetischen Gebäudesanierung verschärft werden. Danach sind die Modernisierungsmaßnahmen vom Mieter grundsätzlich zu dulden. Vom Mieter vorgebrachte Einwendungen der sozialen Härte sollen erst bei der Entscheidung über die Wirksamkeit der Mieterhöhung Berücksichtigung finden und nicht bereits - wie bisher üblich - bei der Feststellung des Duldungsanspruch des Vermieters. Auf diese Weise soll die Durchführung der Modernisierungsmaßnahmen dem Vermieter erleichtert werden.

Als zweiten wesentlichen Punkt sieht der Gesetzentwurf eine Erleichterung bei der Räumungszwangsvollstreckung vor. Hier soll das sog. "Berliner Modell" Anwendung finden können, wonach der Vermieter nach erwirktem Räumungstitel die Mietsache selber beräumt und damit erhebliche an den Gerichtsvollzieher zu zahlende Kostenvorschüsse sparen kann. Der Gerichtsvollzieher soll in diesen Fällen lediglich die Dokumentation des zu beräumenden Mobiliars übernehmen.

Auch soll die Räumung selbst vereinfacht werden, in dem es dem Vermieter erleichtert wird, gegen ihm in aller Regel bis zur Räumung nicht bekannte Untermieter einen Eilbeschluss zu erwirken.

Außerdem sollen die Mieten während eines anhängigen Räumungsverfahrens vom Mieter auf ein Sperrkonto gezahlt werden müssen (sog. "Hinterlegungsanordnung"). Unterlässt er dies, dann soll der Vermieter den Räumungstitel schneller erwirken können.

Es bleibt abzuwarten, was von dem Gesetzentwurf im weiteren parlamentarischen Prozess übrig bleiben wird. Wir werden Sie über den Fortgang der Ereignisse informieren!



BGH-URTEIL ZU MIETERHÖHUNG FÜR MODERNISIERUNGSMASSNAHMEN

13.05.2011

In einem bereits vor gut zwei Monaten ergangenen Urteil beschäftigte sich der BGH mit der Frage, ob eine Mieterhöhung für durchgeführte Modernisierungsarbeiten außerhalb der Wohnung eines Mieters wirksam ist, auch wenn ihm diese nicht vorher gem. § 545 BGB angekündigt wurde.

Im § 545, Abs. 3, BGB, heißt es, dass der Vermieter dem Mieter die Modernisierungsmaßnahme nebst voraussichtlicher Dauer und Höhe der zu erwartenden Mieterhöhung spätestens drei Monate vor Beginn der Ausführung der Arbeiten anzuzeigen habe.

Der BGH entschied, dass eine Erhöhung der Miete wirksam sei, auch wenn die Arbeiten dem Mieter vorab nicht angekündigt wurden. Denn der Zweck der Ankündigung sei es nicht, die aufgewendeten Kosten vom Mieter erstattet zu bekommen, sondern den Mieter über die Art und den Umfang der Maßnahmen zu informieren. Insofern verwirke der Vermieter somit auch nicht seinen Anspruch auf Mieterhöhung, wenn es sich bei den Maßnahmen unstreitig um solche handele, die den Modernisierungscharakter aufwiesen.

Konkret handelte es sich bei dem zur Entscheidung anstehenden Fall um den Anbau eines Aufzuges



ERWEITERUNG DER BILDERGALERIE "VORHER - NACHHER"

29.04.2011

In der Rubrik "Referenzen" haben wir vier weitere Bildergalerien aufgenommen, die die Wandlungsfähigkeit des Berliner Altbaus dokumentieren.

Unter dem Menüpunkt "Vorher - Nachher" finden Sie nunmehr auch Objekte, die wir vor der Jahrtausendwende modernisiert und instandgesetzt haben.

Viel Spaß beim Staunen!



NEUE WOHNUNGSEIGENTÜMERGEMEINSCHAFT

18.04.2011

Mit Datum zum 11.04.2011 wurden wir als neue Verwalterin der WEG Wielandstraße 40 mit insgesamt 29 Sondereigentumseinheiten bestellt.

Es handelt sich bei dem Objekt um einen stilvoll sanierten klassischen Berliner Altbau in exzellenter Wohnlage zwischen der Kantstraße im Norden und dem Kurfürstendamm im Süden.

Wir bedanken uns bei den Eigentümern für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!



KEIN ANSPRUCH DES MIETERS AUF VERRECHNUNG SEINER KAUTION MIT AUSSTEHENDEN MIETEN

07.04.2011

In einem jüngst veröffentlichten Urteil des Landgericht Berlin befanden die zuständigen Richter, dass Mieter ausstehende Mietzahlungen nach Kündigung ihrer Wohnung nicht mit der bei Mietvertragsabschluß geleisteten Kaution verrechnen dürfen.

Eine solches Begehren des Mieters müsse vom Vermieter nicht erfüllt werden, da es dem Sicherungszweck der Kaution widerspreche. Diese solle schließlich nicht den Mieter von seinen laufenden Mietzahlungsverpflichtungen freistellen, sondern vielmehr evtl. Ansprüche des Vermieters absichern.



WEITER POSITIVE ENTWICKLUNG DES BERLINER WOHNUNGSMARKTES

01.04.2011

Aktuell weisen zwei neue Studien, die den Berliner Wohnungsmarkt untersuchen, auf steigende Mieten und Verkaufspreise hin.

Sowohl die GSW (einer der größten Wohnungsverwalter der Stadt) als auch die IBB (Investitionsbank Berlin) kommen zu dem Ergebnis, dass die Angebotsmieten (also die für die Neuvermietung einer Wohnung vom Vermieter angesetzten Mietpreise) steigen: Bei der GSW liegt diese Miete pro m² bei durchschnittlich 6,11 EURO und bei der IBB mit durchschnittlich 6,17 EURO leicht darüber.

Auch bei dem Verkauf von Eigentumswohnungen lässt sich weiterhin ein positiver Trend ablesen: Lt. GSW-Studie stiegen die Preise im Mittel um ca. 8% gegenüber dem letztmaligen Betrachtungszeitraum.

Zum Vergleich: Die Angebotsmieten in unserem verwalteten Wohnungsbestand von ca. 5.000 Einheiten sind von 2009 zu 2010 um knapp 7% auf 7,47 EURO gestiegen und die Preise für von unserem Unternehmen betreute Wohnungsverkäufe dagegen sogar um mehr als 17%.

Insofern bestätigen unsere eigenen Erfahrungen den aufgezeigten Trend. Es bleibt spannend zu beobachten, ob sich diese Entwicklungen auch in dem für diesen Sommer erwarteten neuen Berliner Mietspiegel wiederfinden werden!




SENAT BESCHLIESST NEUE SANIERUNGSGEBIETE

17.03.2011

Am 15.03.2011 hat der Berliner Senat sieben neue Sanierungsgebiete festgelegt. Diese befinden sich mit Ausnahme des Gebietes "Frankfurter Allee Nord" sämtlichst in den Stadtteilen des alten West Berlin. Zum Vergleich: Zwischen 1993 und 1995 wurden insgesamt 22 Sanierungsgebiete festgelegt, von denen sich 15 im ehemaligen Ostteil der Stadt befanden.

Der Ausweis von Sanierungsgebieten erfolgt mit dem Ziel, städtebauliche Missstände oder funktionelle Schwächen in diesen Gebieten zu beheben oder zumindest zu verringern. Die Dauer der Sanierungsgebiete ist zeitlich begrenzt.

Um die gewünschte Aufwertung dieser Gebiete zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber über die Regelungen des § 7 h) und 10 f) Einkommensteuergesetz (EStG) für Privatinvestoren Anreize geschaffen: Wer - vereinfacht ausgedrückt - in die Modernisierung oder Instandsetzung einer dort belegenen Immobilie investiert, dem eröffnet sich die Möglichkeit, die darauf entfallenden Kosten innerhalb eines Zeitraumes von 12 Jahren steuermindernd geltend zu machen.

Für einen solchen Investorenkreis haben wir seit 2000 vorzugsweise in Sanierungsgebieten von Prenzlauer Berg zahlreiche Häuser modernisiert und instandgesetzt.

Die neuen Sanierungsgebiete befinden sich in Teilen von Kreuzberg, Neukölln, Tiergarten, Spandau und Lichtenberg.

Bei weiterem Interesse können genauere Informationen der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entnommen werden.



WIR BILDEN AUS!

09.03.2011

Zum 07.03.2011 haben wir eine junge Dame übernommen, die ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau in unserem Unternehmen absolvieren wird.

Wir freuen uns auf diese Aufgabe und begrüßen die neue Kollegin in unserem Unternehmen!



"EUROPACITY" KOMMT

03.03.2011

Mit der Grundsteinlegung für die neue Deutschlandzentrale von "Total Deutschland" Ende Februar haben die Bauarbeiten für die Entwicklung des Areals nördlich des Hauptbahnhofes begonnen. Das "Tour Total" getaufte Gebäude soll nach seiner geplanten Fertigstellung Ende 2012 knapp 70 m hoch sein.

Das als "Europacity" bezeichnete Gelände ist ca. doppelt so groß wie der Potsdamer Platz und erstreckt sich entlang alter Containerbahnhöfe vom Hauptbahnhof aus gesehen gen Norden. Was sich also heute jedem Berlinbesucher noch als Zumutung offenbart - ein lieblos asphaltierter Vorplatz mit anschließenden provisorischen Imbissbuden - könnte somit hoffentlich in einigen Jahren der Beginn eines lebendigen neuen Stadtteiles werden.

Denn neben dem Bau weiterer Büro- und Geschäftsbauten sollen auch Wohngebäude entstehen, die mit ihren 1.800 Wohnungen bis 2025 am Westufer des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanales gebaut werden können.

Es wird also noch viel Wasser gen Spandau fließen, bis man das neue Quartier bewundern kann. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Quelle: Immobilienzeitung, Auspgabe 9/2011



NEUJAHRSEMPFANG

15.02.2011

Am 10.02.2011 fand unser diesjähriger, traditioneller Neujahrsempfang statt. Mehr als 100 WEG-Beiräte und Gäste waren erschienen, um zunächst den Vortrag unseres Gastredners, Prof. Schularick von der FU-Berlin, zu lauschen und sich anschließend in geselliger Atmosphäre auszutauschen.

Eine Bildergalerie mit Impressionen des Neujahrsempfang finden Sie in unserem Bereich "WEG-/SE-Verwaltung", bzw. unter dem Link: http://www.as-construction.de/weg-se-verwaltung.html.

In seinem ca. 20 minütigen Vortrag erläuterte Prof. Schularick unter dem Titel "Die Finanzkrise: Wie kam es dazu, wo stehen wir heute und wie geht es weiter?" anschaulich und in der gebotenen Kürze Ursache und Wesen der Finanzkrise. Er wies insbesondere auf die starken Preissteigerungen an den Immobilienmärkten der USA, Irlands, Spaniens und Englands hin, die ein Resultat der gesteigerten Kreditvergabe der Banken gewesen seien und eine hohe Verschuldung der privaten Haushalte zur Folge gehabt hätten.

Im Gegensatz zu der Krise in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts habe die Reaktion, vor allem der Politk, in einer massiven Ausweitung der Geldmenge, sprich Liquidität, und der staatlichen Schuldenaufnahme bestanden. Die seinerzeit aufgetretenen Folgen, nämlich Massenarbeitslosigkeit und lange Jahre der Deflation und wirtschaftlichen Stagnation, habe somit aus heutiger Sicht vermieden werden können.

Anders als in den vorgenannten Ländern habe es in Deutschland hingegen keine Blasenbildung an den Immobilienmärkten gegeben. Vielmehr sei Deutschland gut durch die Krise gekommen, sowohl was den Anstieg der staatlichen Verschuldung als auch die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen angehe. In beiden Fällen sei die Entwicklung günstiger verlaufen als in den Vergleichsländern.



BAUARBEITEN AM LEIPZIGER PLATZ SOLLEN BEGINNEN

27.01.2011

Wie die Berliner Zeitung in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, sollen die Bauarbeiten auf der noch vorhandenen Brache an der nordöstlichen Ecke des Leipziger Platzes, dort wo früher das berühmte Kaufhaus Wertheim des Architekten Alfred Messel stand, Ende Januar beginnen.

Wir wünschen dem Projektentwickler, der Fa. High Gain House Investments GmbH, gutes Gelingen und hoffen, dass mit dem vorgesehenen Abschluß der Arbeiten 2013 einer der einst prominentesten Ecken Berlins zu neuem Leben erweckt wird.

Quelle: Berliner Zeitung, Nummer 21, 26.01.2011
www.leipzigerplatz12.de



NACHTRÄGLICHE ÄNDERUNG DER BK-ABRECHNUNG MÖGLICH

26.01.2011

In einem jüngst veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) darf der Vermieter nachträglich die bereits an den Mieter versandte Betriebskostenabrechnung korrigieren. Allerdings gilt für diesen Korrekturzeitraum die gleiche Frist wie für die ursprüngliche Abrechnung.
Demnach muss die Abrechnung innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach Ablauf des Zeitraumes, über den abzurechnen ist, erfolgen. In aller Regel entspricht dabei der Abrechnungszeitraum dem Kalenderjahr.

Beispiel: Über die Betriebs- und Heizkosten für das Jahr 2009 ist bis zum 31.12.2010 abzurechnen. Damit hat der Vermieter die Möglichkeit, auch bis zu diesem Termin die erfolgte Abrechnung zu korrigieren. So kann z. B. auch ein von ihm fehlerhaft ermitteltes Guthaben zugunsten des Mieters bis zum 31.12.2010 zurück gefordert werden, mit Beginn des neuen Jahres jedoch nicht mehr.



NEUE WEG-VERWALTUNG

20.01.2011

Aufmerksamen Besuchern unserer Internetseite ist es vielleicht bereits aufgefallen: Der Bestand an verwalteten Einheiten hat sich im Bereich der WEG-Abteilung weiter erhöht!

So betreuen wir seit Anfang des Jahres u. a. mit der Waldsiedlung Krumme Lanke eine neue Eigentümergemeinschaft mit insgesamt 304 Einheiten.

Es handelt sich hierbei um eine in den Jahren 1937 bis 1939 errichtete, unter Denkmalschutz stehende Anlage zahlreicher kleiner Einfamilienhäuser, die sich aufgelockert über ein großes Waldgelände verteilen.

Wir bedanken uns bei den Eigentümern für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine erfolgreiche Betreuung!



BERLIN WAR 9 MIO. GÄSTEN EINE REISE WERT!

13.01.2011

Mit mehr als 9 Mio. Besuchern aus dem In- und Ausland haben im abgelaufenen Jahr 2010 die Berliner Hotels so viele Gäste beherbergt wie noch nie. 20 Mio. Mal wurde dabei in Berlin übernachtet, so dass sich eine durchschnittliche Verweildauer von etwas mehr als zwei Tagen pro Gast ergibt.

Zum Vergleich: Noch zur Jahrtausendwende lagen die Übernachtungszahlen bei 11,5 Mio. und die Anzahl der Gäste bei gut 5 Mio.



2010 - EIN T-/VOLLER ERFOLG!

03.01.2011

Mit einem großen Silvesterfeuerwerk feierten gut eine Millionen Menschen traditionell am Brandenburger Tor in Berlin die Ankunft des neuen Jahres. Wir hoffen, dass auch Sie einen guten Rutsch ins neue Jahr hatten und wünschen Ihnen hierfür alles erdenklich Gute.

Doch bevor wir das neue Jahr angehen, wollen wir einen kleinen Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr tätigen: Was sich bereits in 2009 andeutete, das hat sich auch in 2010 fortgesetzt - die Renaissance der Wohnimmobilie.

Die Verunsicherung vieler Anleger aufgrund der Finanzkrise hat hierzu sicherlich einen ebenso maßgeblichen Beitrag geleistet wie das historisch günstige Zinsniveau. Die Volatilität der Finanzmärkte haben viele Privatinvestoren am eigenen Leibe zu spüren bekommen und als Konsequenz den sicheren Hafen der Immobilie angesteuert.

Unsere Vermarktungsabteilung hat im vergangenen Jahr über 120 Wohnungsverkäufe betreut. Damit stiegen die begleiteten Transaktionen von 2009 auf 2010 um 18%. Das Transaktionsvolumen erhöhte sich sogar um fast 30% und der durchschnittliche Quadratmeterpreis pro verkaufter Wohneinheit steigerte sich um 17%. Unser ganzheitlicher Betreuungsansatz war dabei sicherlich - neben dem allgemein positiven Marktumfeld - ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Für das laufende (neue) Jahr sehen wir eine Fortsetzung des skizzierten positiven Trends am Berliner Immobilienmarkt, wobei die Entwicklung der langfristigen Zinsen hierbei die große Unbekannte ist. Nahezu alle Experten sind sich dabei einig, dass mit einem steigenden Zinsniveau zu rechnen sein wird, für das es bereits erste Anzeichen gibt.

Sollten Sie deshalb den Verkauf Ihrer Wohnung erwägen, dann dürfte dessen ungeachtet auch 2011 hierfür ein gutes Jahr sein. Unsere Mitarbeiter des Vermarktungsteams stehen Ihnen gerne zur Verfügung - zögern Sie nicht, uns anzurufen!



ANZIEHENDER WOHNUNGSNEUBAU - ABER NICHT IN BERLIN

22.12.2010

Laut Einschätzung der Landesbausparkassen (LBS) sei nach Jahren sinkender Neubauraten nunmehr eine Trendwende bei der Errichtung von neuen Wohngebäuden zu verzeichnen. So sei davon auszugehen, dass die Baugenehmigungen für das laufende Jahr um 8 % auf gut 192.000 Einheiten stiegen. Zum Vergleich: In den vergangenen drei Jahren wurden Baugenehmigungen für lediglich 180.000 Einheiten erteilt. Für 2012 sei sogar mit einer weiteren Steigerung auf dann 215.000 Genehmigungen zu rechnen.

Für Berlin allerdings scheint dieser Trend nicht zu gelten. Hier sind per Ende September 2010 insgesamt 4.147 Wohnungen genehmigt worden, von denen gut zwei Drittel auf die Schaffung neuen Wohnraumes und die verbleibenden ein Drittel auf Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entfallen. Die Anzahl der genehmigten Neubauten liegt damit um mehr als 8 % unterhalb des vergleichbaren Vorjahresniveaus.

Unterstellt man eine durchschnittliche gewöhnliche Nutzungsdauer von 50 Jahren für Wohngebäude, so wird die Dramatik dieser Zahlen nur allzu deutlich. Denn dies bedeutet, dass jährlich mind. 36.000 Wohnungen dem Markt, sei es durch Modernisierung oder Neubau, wieder zugeführt werden müssten, um die Abgänge zu kompensieren.

Hinzu kommt noch eine - trotz des demographischen Wandels - bisher weiter steigende Zahl der Berliner Haushalte, die 2009 um 17.000 gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat.

Wer also nach Gründen für steigende Mieten sucht, der dürfte sie in diesen Zahlen finden.

Und wer nach Gründen für den Kauf einer Wohnung sucht , der ebenso!

Quelle. FAZ, 10.12.2010, eigene Recherche



GENERALÜBERHOLUNG DES ICC BESCHLOSSEN

15.12.2010

Am gestrigen Tage wurde die Sanierung des architektonisch markanten, Ende der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderten nach Plänen des Architektenehepaares Schüler/Schüler-Witte erbauten Internationalem Congress Centrum, kurz "ICC", vom Berliner Senat beschlossen.

Das ICC ist mit seinen 80 Sälen eines der größten Kongresshäuser der Welt. Es kostete nahezu 1 Mrd. DM und führte seit Anbeginn zu Kontroversen hinsichtlich Kosten, Nutzen und Ästhetik des Baukörpers. Dessen ungeachtet hat es sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem Wahrzeichen Berlins entwickelt und steht nicht zuletzt emblematisch für die Architektur des damaligen West-Berlins, die den Fortschritt huldigte. Für eine von einer Mauer eingeschlossene Stadt sollte das ICC außerdem ein Ort sein, wo man die Welt begrüßen und sich seiner internationalen Verankerung versichern konnte.

Ab 2016 soll nunmehr der Messe Berlin als Betreiber des ICCs ein technisch überholtes und von Altlasten saniertes Gebäude zur Verfügung stehen. Die Kosten für diese Maßnahmen werden auf 182 Mio. Euro beziffert.

Weitere knapp 80 Mio. Euro sollen für den Abriss der 1935 anlässlich der Olympischen Spiele erbauten und bis vor kurzem noch unter Denkmalschutz stehenden Deutschlandhalle nebst funktionalem Neubau ausgegeben werden.

Quelle: Berliner Zeitung, 15.12.2010



"BERLIN - WELTHAUPTSTADT DER GÜNSTIGEN PREISE"

13.12.2010

So titelte die Berliner Morgenpost in ihrer vorvergangenen Wochenendausgabe über die Kauf- und Mietpreise auf dem Berliner Immobilienmarkt (Nr. 49 vom 04.12.2010).

Während in anderen Hauptstätden der Welt Quadratmeterpreise zwischen 15.000 EURO und 25.000 EURO für Wohnungen in erstklassigen Lagen keine Seltenheit seien, lägen sie in vergleichbarben Berliner Stadtteilen im Schnitt bei 3.500 EURO. Allerdings sei die Tendenz steigend. Vor allem in den Bezirken Mitte, Pankow, Schöneberg und Kreuzberg sei eine steigende Nachfrage nach Wohnungen und damit verbunden ein Preisanstieg zu verzeichnen.

Auch wir können - bereits jetzt einen kleinen Rückblick auf das sich dem Ende nähernde Jahr 2010 wagend - aufgrund unserer Erfahrungen sowohl im Bereich der Vermietung als auch im Segment des Wohnungsverkaufes den Trend der steigenden Preise bestätigen.

Mit einer solchen Preisentwicklung in den innerstädtischen Top-Wohnlagen vollzieht Berlin lediglich eine Entwicklung, die für Metropolregionen typisch ist.

Auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall liegt die Durchschnittsmiete in Berlin noch immer zwischen 50% und 100% unter dem Niveau westdeutscher Städte wie Köln, Frankfurt, München oder Hamburg.



BGH-URTEIL ZU WOHNFLÄCHEN IN MIETVERTRÄGEN

08.12.2010

Am 10. November hat der Bundesgerichtshof klarstellend über die Verbindlichkeit von Flächenangben in Mietverträgen entschieden. Danach ist eine Mietminderung für den Mieter aufgrund einer Wohnflächenunterschreitung nicht möglich, wenn im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart ist, dass nicht die Flächenangabe gem. Mietvertrag, sondern die Anzahl der Räume zur Festlegung des Mietgegenstandes dienen soll.

In den von unserem Hause verwendeten Mietverträgen berücksichtigen wir diese Rechtsauffassung, die sich bereits abgezeichnet hat, schon seit längerem.

Insbesondere vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Arten der Wohnflächenberechnung (DIN 283/277, II. Berechnungsverordnung für den sozialen Wohnungsbau oder Wohnflächenberechnung) ist diese höchstrichterliche Entscheidung zu begrüßen, da sie für die Parteien durch Aufnahme einer entsprechenden Formulierung in die zu schließenden Mietverträge Rechtssicherheit schafft.

Quelle: BFW Nachrichten, Ausgabe 21, 26.11.2010



DER UMBAU DER "CITY WEST" GEHT WEITER

06.12.2010

Als "City-West" bezeichnet man die Region rund um die Berliner Gedächtniskirche und den Kurfürstendamm. Vor allem unmittelbar nach dem Mauerfall geriet diese Gegend zunächst aufgrund der großen Bauprojekte rund um den Potsdamer Platz ein wenig ins Hintertreffen. Das ändert sich nun schlagartig!

Denn nur wenige Schritte von unserem Firmensitz entfernt, begann vergangene Woche der Umbau des denkmalgeschützten sog. "Bikini-Hauses", direkt gegenüber der Gedächtniskirche. Seit der Wiedervereinigung wartet dieser Gebäudekomplex auf eine Revitalisierung, die nun offenbar Wirklichkeit werden und bis 2012 abgeschlossen sein soll. Die zum Gebäudeensemble ebenfalls gehörende blaue Kuppel, die u. a. als Drehort für die Talkshow von Sabine Christiansen überregional Berühmtheit erlangt hat, wird dabei der Neugestaltung weichen müssen und soll im Filmpark Babelsberg wieder aufgebaut werden.

Somit ist das Areal rund um die Gedächtniskirche im kommenden Jahr geprägt durch drei Baustellen. Neben dem Umbau des "Bikini-Hauses" erfolgt nämlich noch die Restaurierung der Gedächtniskirche selber sowie der Neubau des 118 m hohen Zoofensters, der am 22.10.2010 Richtfest feierte und in dem u. a. das Waldorf-Astoria ein Hotel betreiben wird.

Quelle: Berliner Zeitung, rbb Berlin Brandenburg



NEUE WOHNUNGSEIGENTÜMERGEMEINSCHAFT

03.12.2010

Zum 01.01.2011 übernehmen wir mit der Raabestraße 6 und 7 eine neue WEG mit insgesamt 27 Sondereigentumseinheiten in den Bestand unserer WEG-Verwaltung. Wir bedanken uns bei den Eigentümern für das Vertrauen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!